Hier ein paar aktuelle Motive der Medienkampagne des deutschen Handwerkes. Teilweise auch gerade recht gut passend. Zum einen wegen der anstehenden EM; zum anderen da gerade Abschlussprüfungen der Auszubildenden stattfinden. Und schlussendlich haben ja auch wir eine junge Frau als Auszubildende im Betrieb.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Medienkampagne des deutschen Handwerkes
Montag, 7. Mai 2012
Pavillion als Regenschutzhütte
In den vergangenen Jahren konnten wir das ein oder andere Projekt gemeinsam mit dem Forstamt Bienwald durchführen. So haben wir im Bienwald eine kleinen Pavillion aus Rund- und Schnitthölzern gebaut, in welchem Wanderer oder Fahrradfahrer Schutz bei schlechtem Wetter suchen können. (Was es bekanntlich bei uns in der Südpfalz nicht so häufig gibt).
Die Forstmitarbeiter hatten die Fundemente mit Metallprofilen vorbereitet, während wir die Konstruktion erstellt haben. Dachschalung und das Füllen der Gefache mit Rundhölzern erledigten dann wieder die Forstmitarbeiter.
Hier ein paar Impressionen:
Zwischendurch war dann, leider während unserer Abwesenheit, eine Mitarbeiterin unserer regionalen Tageszeitung “Die Rheinpfalz” zu Gast um einen Bericht zu verfassen, welcher dann einige Tage später auch in der Zeitung erschien.
Dienstag, 1. Mai 2012
Traditionelles Fachwerk
Zu den nicht ganz alltägliches Arbeiten gehören bei uns auch das Errichten und Instandsetzen von Fachwerkgebäuden. Hierbei greifen wir im Regelfall auf widerstandsfähige Hölzer aus Eiche oder Douglasienholz zurück. Wir versuchen den Wänden eine traditionelle und harmonische Optik zu geben um den Charme der historischen Bebauung unserer Region aufzunehmen.
Wie in den nachfolgenden Bildern ersichtlich werden Hölzer verbaut, welche nicht immer unbedingt absolut gerade sein müssen. Somit erhalten die Gebäude eine Optik, welche nach Fertigstellung der Arbeiten alles andere als neu gebaut wirkt.
In den nachfolgenden Bilder fügt sich der neu erbaute Gebäudeteil schön in umlegenden Fassaden ein. Wandhölzer und Deckenbalken sind aus massiver Eiche, lediglich für die Dachhölzer wurde Fichtenholz verwendet. Ausgemauert wurde mit Lehm, gedeckt mit gebrauchten Biberschwanzziegel.
Bei den nachfolgenden Bildern handelt es sich um ein neu gebautes Haus eines Weingutes. Auch hier wurden die vor beschrieben Details in ähnlicher Weise wieder aufgenommen.
Montag, 12. März 2012
Zäune und Tore
Auch Zäune und Tore gehören zu unsererm Leistungsrepertoire. In diesem Fall war es ein grösserer Garten mit bestehenden Sandsteinstelen. Der Anspruch lag darin, die Aufnahmeöffnungen in den Stelen einzumessen, um die Zaunelemente vorfertigen zu können.
Auch hier wieder alle Hölzer aus Douglasienholz da von Bauherrenseite keine holzschützende und farbgebende Behandlung erwünscht war.
Umbau Kulturscheune
In einer Nachbargemeinde haben wir vor einigen Jahren einen ehemaligen Lok- und Güterschuppen der Bahn im Zuge der Errichtung eines Kulturgebäudes saniert. Dazu kam noch der Neubau eines weiteren Gebäudes, sowie ein Zwischenbau in Holzrahmenbauweise zur Unterbringung der Sanitäranlagen.
Beim bestehenden Gebäude musste ein Giebel komplett erneuert werden. desweiteren einige Fusspunkte der Pfosten. Die (unbehandelte) Boden-Deckelschalung wurde ebenfalls von uns angebracht.
Alle Hölzer, auch die Konstruktion des Neubaus wurden in Douglasie ausgeführt.
Bienwald Ruhebank
Vor einigen Jahren hatten wir den Auftrag, für die Verbandsgemende Bänke aus Eichenholz zu bauen, welche dann als sogenannte “Bienwald Ruhebänke” in der gesamten Verbandsgemeinde aufgestellt wurden. Insgesamt haben wir 13 Stück zugerichtet. Eine weitere haben wir sogar noch im Betrieb.
Die Bänke bestehen komplett aus massivem Eichenholz, welches in der Abbundhalle rund gehobelt wurde. Anschliessend wurden die ca. 14 cm dicken Sitzflächen eingelassen, alle Teile zusammengefügt und verbolzt.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Energetische Sanierung - Vorabgedanken
Wenn der Hausbesitzer über eine Dachsanierung nachdenkt wird meist nur über Energiekostenersparnis nachgedacht. Ziel soll sein, weniger Heizöl, Gas oder Holz zu verbrauchen. Dazu, so die Folgerung, brauche ich eine ordentliche Dämmung.
Materialien hierzu gibt es viele. Nur, alle Materialien bringen meistens auch noch weitere Eigenschaften mit sich, welche den positiven Effekt der guten Wärmedämmung teilweise auch wieder konterkarieren können.
So sollte man sich neben der Thematik Wärmedämmung auch mit folgenden Überlegungen befassen:
1. Wie sieht es mit dem Verhalten des Materiales bezüglich des Sommerlichen Wärmeschutzes aus? Kann “mein” Material mir die Hitze aus dem Dach halten?
2. Was ist mit Feuchteschutz? Habe ich ein fehlertolerantes Material, welches einen eventuellen Feuchteeintrag aushalten und regulieren kann, bzw unempfindlich dagegen ist.
3. Wie wirkt sich mein Material oder der geplante Aufbau schalltechnisch aus? Es gibt viele Fälle von Sanierungen, welche sich energetisch sehr positiv, schalltechnisch aber absolut katastrophal dargelegt haben. Die Hausbesitzer hören Lärmquellen im Dach, an welche vorher nie und immer zu denken war.
4. Auch der Nichtöko sollte sich Gedanken machen. Welche Nachhaltigkeit besitzt meine Wärmedämmung? Welche Problematilk gebe ich meiner nächsten Generation mit auf den Weg wenn die Materialien entsorgt werden müssen?
Ich hoffe, hiermit einige weitere Gedankenspielereien bei Ihnen losgetreten zu haben. Lassen Sie sich nicht mit Pauschalangeboten der Marke 08-15 übers Ohr hauen. Wenn einer kommt und meint, einfach mal Hartschaumplatten auf das Dach legen zu wollen, ohne sich über die weiteren Punkte Gedanken zu machen sollten Sie daraus ihr Schlüsse ziehen. Der erfahrene Sanierer wird sicherlich den ein oder anderen hier genannten Punkt ansprechen und Ihre Wünsche erörtern. Helfen Sie dabei, das Optimale auf Ihr Dach zu packen.
Mittwoch, 29. April 2009
Dachsanierung - Vorabüberlegungen
Die Sanierung eines Daches steht heute bei vielen Leuten zur Diskussion. Und viele Möglichkeiten und Varianten gibt es hierbei. Grundsätzlich gibt es folgende Überlegungen zu treffen:
Welche Motivation habe ich dafür.
Was möchte ich erreichen?
Wie möchte ich diese Ziele erreichen.
Was wir unter Dachsanierung verstehen ist mehr, als stupides Austauschen der Dachziegel. Prinzipiell sollte man sich in der heutigen energiekostenreichen Zeit Gedanken darüber machen, wie man seinen vorhanden Wert noch verbessern und “updaten” kann. Energetische Massnahmen gehören da eigentlich grundsätzlich dazu.
Dann sollte die bestehende und gewünschte Nutzung überdacht werden. Soll das DG vielleicht einmal vermietet werden. Oder nutze ich es selbst und möchte mehr Wohnkomfort haben. Reicht mir auch die Belichtung noch aus?
Diese Überlegungen gemeinsam in die Waagschale geworfen bilden schon einmal das Grundgerüst für die weitere Planung.
Die Planung muss dann vorhandene und gewünschte Parameter zusammenführen. So wird die Dämmung optimiert indem die vorhandene ergänzt oder erneuert und verbessert wird. Ganz wichtig ist hierbei die Ausarbeitung einer Luftdichten Schicht innenseitig der Dämmung. Alllgemein geistert immer wieder das Gespenst der Dampfbremse oder -sperre durch die Gegend. Diese ist aber nicht der wunde Punkt vieler Konstruktionen. Wesentlich wichtiger ist, wie gesagt, eine luftdichte Schicht im warmen Bereich.
Diese kann auf vielerlei Arten ausgebildet werden. Wichtig: Der vorhanden Bestand gibt hierzu gewisse Vorgaben, welche in die weitere Vorgehensweise mit einfliessen.
Ob man dann eine Zwischensparrendämmung, eine Aufsparrendämunng oder gar eine Zusatzmassnahme unter den Sparren ausführt? Lassen Sie uns diese einfach gemeinsam erötern. Patentrezepte gibt es hier nicht. Jedes Gebäude, jede Nutzung ist in seiner Art eigen. Pauschale Meinungen nach der Art: “ Hier müssen wir unbedingt dies und jenes machen, und dann sollten man dieses oder anderes ausführen” sind ohne Bestandsaufnahme und Nutzerverhalten vollkommen haltlos und absolut unfachmännisch. Man kann nicht in eine Haus gehen und ohne Kenntnis der Umstände direkt eine Beurteilung abgeben. Und hüten Si sich vor telefonischen oder sonstigen ferndiagnosen. Wenn Sie eine wirklich wertige Leistung erfahren möchten ist eine Vor-Ort Begutachtung unabdingbar.
Dann kann am Ende auch bei Ihnen ein zufriedenstellendes und lange haltendes Ergebnis herauskommen.
Dienstag, 28. April 2009
Überdachungen für Fahrräder
Beispiel eines Fahrradabstellplatzes an einem Kindergarten. Die Holzkonstruktion wurde komplett in Brettschichtholz (BSH) erstellt, da für die Eindeckung VSG Verbundsicherheitsglas gewählt wurde. Somit wird sichergestellt, daß die Hölzer möglichst formstabil bleiben und keine Spannungen auf die Scheiben verursachen.
Freitag, 24. April 2009
Dachfenster - Merkmale und Unterschiede
Dachfenster gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu geben, wollen wir Ihnen eine kleine Auflistung der Merkmale aufzeigen:
- Material: Holz – Kunststoff
- Funktionsweise: Schwingfenster – Klappschwingfenster – Schiebefenster – Feststehend
- Funktionmechanik: manuell – elektrisch – solar
- Glasarten: Standard – Schwerpunkt Energie – Schwerpunkt Schall – Schwerpunkt Sichtschutz
- Abdeckungen: Standard Alu – Kupfer – Titanzink – Color
- Eindeckrahmen: für nahezu alle Eindeckungen erhältlich (Ziegel, Schiefer, Bieber, Metall etc.)
Desweiteren bieten sich noch Varianten an. Kunststofffenster können heute beispielweise mm-genau auf Mass produziert werden. So ist ein Fensteraustausch im Bestand möglich, ohne die Innenverkleidungen oder Fensterfutter tangieren zu müssen. Das bedeutet für Sie: Kaum Dreck, wenig Stress, schnelles Beenden der Arbeiten.