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Wohnungserweiterungen in Holzrahmenbauweise

Grundstücksfläche kostet Geld. Was also liegt da näher als vorhandene Gebäue zu erweitern. Als Zimmerer empfehlen wir natürlich eine Erweiterung oder Aufstockung in Holzrahmenbauweise, welche in vielerlei Hinsicht sinnvoll ist. Die positiven Aspekte hierbei sind die schnelle und trockene Bauweise, eine kurze offene Bauzeit, Flexibilität und auch ein grosses Eigenleistungspotential. Nachfolgend ein paar Impressionen einer Aufstockung, welche wir in 2017 ausgeführt haben.

Die Wandelemente werden in der trockenen Zimmererhalle vorelementiert und bis zur Montage zwischengelagert. Somit kann die Montage zeitnah nach den vorbereitenden Arbeiten ausgeführt werden. Zur Montage erfolgt der Transport der Elemente zur Baustelle und das montieren mittels eines Kranes.

HolzrahmenbauHolzrahmenbauHolzrahmenbau

Die eigentliche Montage nimmt dann nur wenige Tage in Anspruch. Im vorliegenden Fall benötigten wir einen Tag für die Montage des ersten Geschosses und der Decke. Am zweiten Tag erfolgte die Dachgeschoss- und Gaubenmontage. Bereits am vierten Tag war das Gebäude durch eine aufgebrachte Holzfaserdämmplatte komplett regensicher. Bei massiv gebauten Aufstockungen mit gemauerten Wänden ist das schlichtweg nicht erreichbar.

DachgeschossDachgeschoss

Die Eindeckung erfolgte in diesem Falle mit den zuvor abgenommenen Biberschwanzziegeln, welche nur durch einige Formteile ergänzt werden mussten.

Als weitere Leistung wurden dann die Aussenwände mit Holzfaserdämmung ausgefacht und aussenseitig eine putzfähige Holzfaserdämmplatte aufgebracht, auf welcher dann wiederum die abschliessende Putzschicht vom Verputzer aufgebracht werden kann. Die Vorteile der verwendeten Materialien liegen hier bei einem wesentlich besseren Schall- und Hitzeschutz als bei mineralischer oder polystyroler Dämmung sowie der Diffusionsfähigkeit der Bauteilschichten.

Kombibauweise Massiv - Holzrahmenbau

Viele Bauinteressierte haben immer noch die Massivbauweise als beste Bauweise im Kopf. Diese hat ja gewiss auch sehr positive Aspekte welche man nicht ausser acht lassen kann. Und trotzdem ist der moderne Holzrahmenbau sicherlich für mindestens genau so viele Leute interessant geworden. Warum also nicht beide Baustile kombinieren. Denn nach Fertigstellung des massiven Erdgeschosses kann mit einem Obergeschoss in Holzrahmenbauweise zum einen enorm viel Zeit eingespart werden, zum anderen hat der Bauherr auch ein großes Eigenleistungspotential zur Verfügung.
Im nachfolgend abgebildeten Projekt handelte es sich um den Anbau an einen Kindergarten. Nach Fertigstellung des Erdgeschossen konnten wir innerhalb von drei Tagen das OG und das Dach regensicher gestalten. Bei Massivbauweise und herkömmlichem Dachstuhl wären hier sicherlich 10 – 12 Tage notwendig gewesen. Doch genug erstmal der Worte.

Nach dem ersten Tag standen die Wände komplett. Vorgerichtet und geliefert wurden uns die Holzrahmenwände aus logistischen Gründen von unserem Kollegen Antoni aus Neupotz. Natürlich musste dann zeitnah direkt am nächsten Tag der Gerüstbauer sein Gerüst ergänzen, damit es mit den Dacharbeiten weitergehen konnte.

Natürlich wurde nach Beendigung der Rohbauarbeiten auch ein Richtfest gefeiert. Die Kinder des Kindergartens waren dabei scheinbar schwer vom Richtspruch des Meisters beeindruckt.